Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Kontakt

Adriaan und Susan Brouwer
Seestrasse 5
8712 Stäfa

T 044 926 75 50
F 044 926 75 59
info@physiostaefa.ch

 

Unser Telefon ist besetzt:

Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr

Neurologische Rehabilitation

Bobath

Das Bobath-Konzept, als problemlösendes Verfahren zur Befundaufnahme und Behandlung von Personen mit Störungen der Funktionsfähigkeit, von Bewegung und Tonus, aufgrund einer Läsion des zentralen Nervensystems, zielt auf die Optimierung von alltäglichen Aktivitäten.

Die Basis bildet die Verbesserung der Haltungskontrolle und der selektiven Bewegungen mittels Fazilitation. In Zusammenarbeit mit der betroffenen Person und den Angehörigen erfassen Fachpersonen die verschiedenen Probleme und Funktionen ganzheitlich und ermöglichen in jeder Disziplin ein zielorientiertes, individuelles, spezifisches Vorgehen und kompetentes Beraten.


PNF

Geschichte

Das PNF-Konzept wurde seit 1946 von Dr. Kabat und der Krankengymnastin Margaret Knott in den USA entwickelt. Es basiert auf beschriebenen Erkenntnissen der Neurophysiologie und der Beobachtung normaler Bewegungsabläufe.

P: Propriozeptive

Propriorezeptoren sind Geweberezptoren, die auf Veränderungen im umliegenden Gewebe reagieren, z.B. wird die Muskelspindel durch mechanische Kontraktionsveränderungen stimuliert. Rezeptoren haben wir in Muskeln, Sehnen und Gelenken.

N: Neuro-Muskuläre

Neuromuskulär bezieht sich auf das Zusammenspiel zwischen Nerv und Muskel.

F: Faszilitation

Bewegung erleichtern, Arbeit erleichtern, Beschleunigen des natürlichen Prozesses zwischen Nerv und Muskel. Die Nervenzelle kann durch mehrere Impulse aus verschiedenen Richtungen gereizt werden.

Definition: PNF

Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation: frei übersetzt:" Methoden der Erleichterung im Zusammenspiel von Muskeln und Nerven durch adäquate Stimulation von Propriozeptoren" (Exterozeptoren).( Knott und Voss 1968)

Ziel

Koordination physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer Bewegungsmuster, Normalisierung der Muskelspannung Muskeldehnung und Muskelkräftigung.

Indikationen

  • Zentrale Nervenerkrankungen: z.B. Ataxie, MS, Parkinson etc.
  • Periphere Nervenerkrankungen: z.B. Peroneusparese.
  • Nach Frakturen, Muskel-Bandverletzungen, Gelenkkontrakturen nach Ruhigstellung, Wirbelsäulenoperationen, Sportverletzungen, Muskelatrophien, Hüft- und Kniegelenksendoprothesen, M. Bechterew usw.

Butler

Butler ist ein System der manuellen Therapie entwickelt durch einen Australier David S. Butler. Er hat seine Methoden 1991 in seinem Buch veröffentlicht und wurde dadurch in der ganzen Welt bekannt. Seit Mitte der 90er Jahren wurde das Butler System immer mehr von deutsche Krankengymnasten und Ärzte geschätzt und angewendet.

Es beinhaltet ein komplettes manualtherapeutisches System, dass sich nach Fehlfunktionen des Nervensystems richtet. Fundament des Konzepts ist das konsequente vorgehen an Hand der Symptomatik des Nervensystems und die Anamnese.

Die Merkmale von seinem System sind, die sich von anderen manualtherapeutischen Vorgängen unterscheiden, dass sein System bislang als einziges das Nervensystem als Quelle und Behandlungsstruktur von Beschwerden sieht.

Hierdurch können Beschwerden behandelt werden, die bei anderen manualtherapeutischen Methoden als therapieresistent festgestellt werden.

Butler findet seinen Einsatz in der Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie und Inneren Medizin.